Fremdsprachen
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Bei uns an der IGS Wallstraße wird Englisch als 1. Fremdsprache ab Klasse 5 unterrichtet. Eine der drei 2. Fremdsprachen kann zusätzlich ab Klasse 7 im Rahmen des Wahlpflichtunterrichts (WPK) oder ab Klasse 11 gewählt werden.
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1. Fremdsprache
An der IGS Wallstraße wird Englisch als erste Fremdsprache ab Klasse 5 unterrichtet. In den Jahrgängen 5-8 führen wir eine flexible Binnendifferenzierung durch. Die Schüler*innen lernen und arbeiten innerhalb des leistungsheterogenen Klassenverbandes. Dabei findet sowohl der Unterricht binnendifferenziert statt wie auch die Überprüfung der Lernziele.
In den Jahrgängen 9 und 10 erfolgt eine äußere Fachleistungsdifferenzierung in E- und G- Kursen in sieben Lerngruppen. Dabei besteht immer die Möglichkeit auf Vorschlag des Fachlehrers das Kursniveau zu wechseln.
In Klasse 10 legen die Schüler*innen eine schriftliche, zweistündige Prüfung im Fach Englisch ab, welche die Bereiche Leseverstehen, Schreiben, Hörverstehen und Sprachmittlung (Mediation) überprüft. Diese schriftliche Prüfung wird durch eine mündliche Sprechprüfung in Zweiergruppen ergänzt, in der die monologische und dialogische Sprechkompetenz überprüft wird. Der Unterricht in der Sekundarstufe I bereitet die Schüler*innen konsequent auf diese Prüfungen vor.
Der Englischunterricht in Jahrgang 11 (Einführungsphase) findet im Klassenverband statt. In den Jahrgängen 12 und 13 (Qualifikationsphase) werden die Schüler*innen je nach ihrem gewählten Profil und ihren Prüfungsfächern in Kursen auf grundlegendem oder erweitertem Niveau unterrichtet.
Über den täglichen Unterricht hinaus bemühen wir uns, einmal im Schuljahr eine besondere Aktion anzubieten. So führt beispielsweise InterACT English seit einigen Jahren einen englischsprachigen Kulturtag für drei komplette Jahrgänge durch. In aktivierenden Workshops mit Muttersprachler*innen arbeiten die Schüler*innen unter anderem zu Themen wie Theater, Tanz und Stop-Motion.
Außerdem durften wir im Jahrgang 11 bereits zweimal den englischen Storyteller David Heathfield bei uns begrüßen. In seinen lebendigen und schüleraktivierenden Workshops begeisterte er die Schüler*innen für die Kunst des Erzählens auf Englisch.
Im Schuljahr 2025/26 findet nach der Corona-Pause wieder eine Studienreise nach Herne Bay (England) statt, an der interessierte Schüler*innen der Jahrgänge 7, 8 und 9 teilnehmen können.
Gemeinsam werden wir historische Orte wie Dover Castle und die Canterbury Cathedral erkunden, London mit seinen berühmten Sehenswürdigkeiten besuchen sowie eine Küstenwanderung in Herne Bay unternehmen. Dabei lernen die Schüler*innen Land, Leute und die englische Kultur aus nächster Nähe kennen. Während der Reise sind die Teilnehmer*innen in Gastfamilien untergebracht.
2. Fremdsprachen
Bei uns an der IGS Wallstraße können die Schüler*innen zwischen
- Französisch
- Latein und
- Spanisch als 2. Fremdsprache wählen.
Wir bieten den Schüler*innen die Chance, die 2. Fremdsprache erst in Klasse 7 zu beginnen. Dies hat zum Vorteil, dass sie erst einmal an ihrer neuen Schule und damit verbundenen Umgebung ankommen und sich einleben können. Sie müssen nicht bereits in Klasse 5 wählen, ob sie eine zweite Fremdsprache erlernen möchten, sondern können sich zunächst auf das Erlernen der 1. Fremdsprache fokussieren und dürfen im 6. Schuljahr eine Wahl hinsichtlich der zweiten Fremdsprache treffen.
Die zweiten Fremdsprachen werden im Rahmen des Wahlpflichtunterrichts (WPK) angeboten. Die Schüler*innen lernen die Sprache fünf Jahre lang gemeinsam in einem jahrgangsübergreifenden Kurs. In Jahrgang 6 bieten wir vor der WPK-Wahl den Markt der Möglichkeiten an, damit die Schüler*innen sich ein Bild von den Wahlfächern machen und in allen angebotenen Sprachen einmal „schnuppern“ können.
Des Weiteren besteht die Möglichkeit, die zweite Fremdsprache erst in Klasse 11 zu beginnen und diese bis zum Abitur zu belegen oder auch als Prüfungsfach in das Abitur einzubringen. In diesem zweijährigen Sprachkurs und der sich anschließenden einjährigen Abiturvorbereitung erfolgt der Kompetenzerwerb deutlich schneller. Im Rahmen der Profilwahl in der Qualifikationsphase gibt es eine enge Zusammenarbeit mit den Gymnasien in Wolfenbüttel.
Moderne zweite Fremdsprachen: Französisch und Spanisch
Ein zentrales Ziel des Fremdsprachenunterrichts ist eine interkulturelle, fremdsprachige Handlungsfähigkeit, die mit dem Erwerb des Englischen als erste Fremdsprache bereits angebahnt wurde.
Die Internationalisierung privater und beruflicher Beziehungen erfordert interkulturelle Kompetenzen und Kommunikationsfähigkeit in mehreren Fremdsprachen, wie es die europäische Sprachenpolitik fordert. Hier bieten Französisch oder Spanisch eine hervorragende Ergänzung. Als romanische Sprachen erleichtern beide zudem den späteren Erwerb weiterer Fremdsprachen.
Zudem fördert die Auseinandersetzung mit unterschiedlichen Ländern einen toleranten und respektvollen Umgang miteinander und leistet so einen wichtigen Beitrag zur Friedens- und Demokratiebildung.
In den beiden weiteren lebendigen Sprachen Französisch und Spanisch stehen wie im Englischunterricht die kommunikative Kompetenzen Hörverstehen, Lesen, Schreiben, Mediation und besonders das Sprechen im Vordergrund. Sprachliche Mittel und kommunikative Strategien werden als dienende Kompetenzen eingeübt und sukzessive aufgebaut.
Darüber hinaus werden Methodenkompetenzen erworben, die es den Schüler*innen ermöglichen, ihren Lernweg zunehmend selbstständig und effektiv zu gestalten. Dabei findet auch der Erwerb digitaler Kompetenzen Beachtung.
(vgl. Kerncurriculum Französisch Sek I und Kerncurriculum Spanisch Sek I)

Mit dem Ziel die SchülerInnen bei ihrem Lernprozess der Fremdsprache bestmöglich zu unterstützen, arbeiten wir an der IGS Wallstraße mit Unterrichtsmaterialien, welche stets einen altersgerechten, motivierenden und lebensnahen Unterricht ermöglichen.
Der Fremdsprachenunterricht dient dazu, sich langfristig in der Fremdsprache verständigen zu können. Ausprobieren lässt sich dieses, wenn unsere Schüler*innen an einem Schüleraustausch teilnehmen.
Des Weiteren besteht in höheren Jahrgangsstufen die Möglichkeit, einen längerfristigen Auslandsaufenthalt zu organisieren.
Unsere Partnerschulen sind:
„Ensemble scolaire Saint Joseph-Saint Rémi" in Tinchebray, Frankreich
„Moncayo" in Fuenlabrada nahe Madrid, Spanien
Seit 2014 sind wir Europaschule und bieten zahlreiche projektbezogene Kontakte - auch in das französisch- und spanischsprachige Ausland.
Französisch als zweite Fremdsprache
Wir – Melanie Günther, Laura-Sophie Jäger, Luisa Kohl, Kristin Maibom-Höcker, Tanja Niemann und Ventura Wama – sind die Fachgruppe Französisch an der IGS Wallstraße.
Wir arbeiten ab Klasse 7 mit dem Lehrwerk À plus! aus dem Cornelsen Verlag und mit den Neubeginner*innen in der Oberstufe mit dem Lehrwerk À plus Nouvelle Édition Méthode intensive. Ergänzt wird die Lehrbucharbeit durch den Einsatz unterschiedlichster Medien.
Wir bieten auch einen Schüleraustausch mit unserer Partnerschule in Frankreich (Tinchebray) an. In der Regel fahren interessierte Kinder in den Jahrgängen 7 und 8 mit.
Warum Französisch lernen?
· Weil Französisch eine der wichtigsten Weltsprachen ist: Mehr als 300 Millionen Menschen weltweit sprechen Französisch
· Weil Französisch eine lebendige Sprache ist: Man kann sich im Urlaub (z.B. in Frankreich, der Schweiz, auf Korsika, in Québec, in Tunesien usw.) verständigen, Freundschaften pflegen, an einem Schüleraustausch teilnehmen, im Internet Informationen auf französischen Seiten verstehen, per e-Mail oder Chat kommunizieren, französisches Fernsehen schauen (TV5, Arte) usw.
· Weil Frankreich der wichtigste Handelspartner Deutschlands ist und daher viele Arbeitgeber Französischkenntnisse als Zusatzqualifikation wertschätzen
· Weil Frankreich unsere Kultur maßgeblich geprägt hat: Französisch spielt eine wichtige Rolle in Literatur, Philosophie, Theater, Film, bildender Kunst und Mode
· Weil unser Nachbarland Frankreich eine besondere Bedeutung als Freund und Partner Deutschlands in Europa hat, denn Frankreich und Deutschland haben eine lange gemeinsame Geschichte: Es besteht eine jahrelange politische und kulturelle Zusammenarbeit, die als zentral für die Stabilität Europas angesehen wird. So gibt es Institutionen bzw. Unternehmen wie das Deutsch-Französische Jugendwerk (DFJW), ARTE und Airbus, in denen beide Länder gemeinsam tätig sind.
Spanisch als zweite Fremdsprache
Wir - Louisa Arns, Robert Heldt, Laura-Sophie Jäger und Christiane Borrás Navarro - sind die Fachgruppe Spanisch der IGS Wallstraße in Wolfenbüttel. Außerdem verstärkt uns derzeit eine Referendarin.
Wir verwenden ab Klasse 7 die Lehrwerke der Reihe ¡Apúntate! von Cornelsen sowie ab Klasse 11 ¡Adelante! vom Klett Verlag.
Wir haben das große Glück einen Schüleraustausch mit unserer spanischen Partnerschule in Fuenlabrada nahe Madrid anbieten zu können. Die Fahrt findet alle 2 Jahre statt und interessierte Schüler*innen der Jahrgänge 8, 9 und 10 nehmen teil.
Warum Spanisch lernen?
Die Gründe Spanisch zu lernen sind so vielfältig wie die Sprache selbst:
· Weil Spanisch neben Englisch und Mandarin eine der meistgesprochenen Sprachen der Welt ist – von 500 Millionen Menschen auf vier Erdteilen
· Weil die Sprache eine Vielzahl beruflicher Chancen in der Wirtschaft und in europäischen und internationalen Organisationen eröffnet
· Weil Spanisch eine wichtige Kultursprache ist und Zugang zu europäischen und außereuropäischen Kulturen bietet
Latein als zweite Fremdsprache
Wir – Amelie Audritz, Barbara Hosse, Matthias Friese und Matthias Riepe - sind die Fachgruppe Latein der IGS Wallstraße in Wolfenbüttel.
Je nach Zeitpunkt des Beginns mit Latein kann das Kleine Latinum, das Latinum oder das Große Latinum bis zum Schulabschluss erreicht werden. Dafür sind auf dem jeweiligen Abschlusszeugnis mindestens ausreichende Leistungen notwendig.
Als Lehrwerke verwenden wir in der Sekundarstufe I in den Wahlpflichtkursen „Pontes“ und bei den Neubeginnern in der Sekundarstufe II „Prima.brevis“. Beide Lehrwerke ermöglichen einen altersgerechten, motivierenden und differenzierten Unterricht. Die dazugehörigen Arbeitshefte und Materialien sind modern gestaltet und umfassen unter anderem auch digitale Übungen oder Erklärvideos. Zudem nutzen wir die jeweiligen E-Book-Versionen.
Um unseren Lateinlernenden die Gelegenheit zu geben, sich auch einmal außerhalb des Schulgebäudes auf die Spuren der lateinischen Sprache und der römischen Kultur zu begeben, organisieren wir alle zwei Jahre für die Lateinkurse des 7. und 8. Jahrgangs eine Fahrt zu wechselnden Zielen in Deutschland, die früher Teil des römischen Reiches waren, z.B. Köln, Xanten oder Regensburg.
Römisches Reich? Das ist zugegebenermaßen lange her. Welche Gründe gibt es denn heutzutage noch dafür, Latein zu lernen?
Die römische Antike prägt zusammen mit der griechischen Antike und dem jüdisch-christlichen Gedankengut Europa in seinen Vorstellungen, Werten und Lebensweisen bis in die heutige Zeit. Die lateinische Sprache lebt in den romanischen Sprachen fort und hat weitere europäische Sprachen in starkem Ausmaß beeinflusst.
Das Fach Latein eröffnet mit der lateinischen Sprache einen spezifischen Zugang zu der antiken römischen Welt und vermittelt damit vertiefte Einsichten in das antike Weltbild und gleichzeitig in geistesgeschichtliche, historische, ästhetische und sprachliche Prägungen des modernen Europas. Durch die Einbeziehung lateinischsprachiger Literatur des Mittelalters und der Neuzeit in den Unterricht gibt das Fach Latein auch Einblicke in das Weiterleben der römischen Kultur und der lateinischen Sprache und schlägt hierdurch eine Brücke zwischen Antike und Moderne.
Durch die Begegnung mit Zeugnissen der Literatur, der Wissenschaften, der Kunst und des Alltags der römischen Antike trägt der Lateinunterricht dazu bei, das Bewusstsein einer europäischen Identität zu entwickeln, das sich auf gemeinsame Grundlagen wie Humanismus, Wissenschaftlichkeit und Rechtsstaatlichkeit stützt.
Die Vermittlung der römischen Antike wird vornehmlich durch lateinischsprachige Texte ermöglicht, die somit im Mittelpunkt des Lateinunterrichts stehen. Die Schülerinnen und Schüler treten beim Übersetzungsvorgang in einen Dialog mit dem lateinischen Text, indem sie seine Aussage erschließen und seinen Gehalt und seine Intention deuten (historische Kommunikation). Die jungen Menschen setzen sich mit den so erschlossenen Aussagen und Fragestellungen auseinander, stellen Beziehungen zu ihrer eigenen Zeit und Lebenssituation her und bemühen sich um individuelle Antworten auf die Problemstellungen der lateinischen Texte, wodurch sie Hilfestellung zur persönlichen Orientierung im privaten wie gesellschaftlichen Bereich für die Gegenwart und die Zukunft erfahren (ethische Kommunikation).
Die lateinischen Texte - einschließlich der Lehrbuchtexte - werfen häufig in exemplarischer Weise Grundfragen menschlicher Existenz (einschließlich religiöser Dimensionen) auf; deshalb sind diese Texte dazu geeignet, Grundpositionen zu vermitteln und junge Menschen in ihrer Persönlichkeitsbildung zu unterstützen. Da die lateinischen Texte gleichzeitig vielfältige Vorstellungen enthalten, die der heutigen Zeit fremd sind, fördert die Auseinandersetzung mit ihnen auch einen vorurteilsfreien Umgang mit fremden Kulturen und einen bewussteren Blick auf die eigene Kultur (interkulturelle Kommunikation).
Durch den engen Zusammenhang des Lateinunterrichts mit dem Fach Deutsch und den modernen Fremdsprachen ergeben sich hinsichtlich der sprachlichen Ausbildung und literarischen Bildung der Schülerinnen und Schüler vielfältige Synergieeffekte.
Als Basissprache erleichtert das Lateinische das Erlernen romanischer Sprachen und erschließt in weitem Umfang Fremdwörter im Deutschen sowie die Terminologie bestimmter wissenschaftlicher Fachsprachen.
Bei der Sprachbetrachtung und Sprachbehandlung setzt der Lateinunterricht seine Schwerpunkte anders als der Unterricht in den Fächern, in denen die Kommunikation in der Fremdsprache im Vordergrund steht. Im Lateinunterricht lernen die Schülerinnen und Schüler schwerpunktmäßig, Sprache analytisch zu erschließen und als Modell zu begreifen (Latein als Reflexionssprache). Dadurch wird ihnen der generelle Zusammenhang von Sprache und Denken, von Form und Inhalt bewusst, nachvollziehbar und auf andere Sprachen übertragbar; insbesondere werden die Schülerinnen und Schüler hierdurch zu einem bewussteren Umgang mit der deutschen Sprache angeregt.
Die intensive Sprach-, Übersetzungs- und textanalytische Arbeit, die für den Lateinunterricht konstitutiv ist, fördert in spezifischer Weise die allgemeine Lese-, Ausdrucks- und Diskursfähigkeit der Schülerinnen und Schüler und trägt gleichzeitig zum Erwerb von Lern- und Arbeitshaltungen wie Konzentrationsfähigkeit und Genauigkeit, Beharrlichkeit und Zielstrebigkeit, Aufgeschlossenheit und wissenschaftlicher Neugier nachhaltig bei. Damit leistet das Fach Latein wichtige Beiträge zum wissenschaftspropädeutischen Lernen und Arbeiten, das den jungen Menschen in Schule, Studium und Beruf zugutekommt.
Da sich Themen, Motive und Formen der römischen Literatur in Europa bis in die Gegenwart fortgesetzt haben, trägt der Lateinunterricht zur unterrichtlichen Arbeit in anderen literarischen Fächern bei.
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Diese Schule ist eine Bildungseinrichtung des Landkreises Wolfenbüttel