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„Im Mittelpunkt steht für uns das Wohlbefinden der Gäste...“

Besuch von Eva Reulecke im Werte und Normen-Unterricht an der IGS Wallstraße


Passend zum Thema „Altern, Sterben und Tod“ im Werte und Normen-Unterricht von Frau Kolb besuchte Eva Reuleke, die stellvertretende Leiterin des Hospizes Am Hohen Tore in Braunschweig, die Klasse 9.2 und berichtete über ihre Arbeit als Alten- und Krankenpflegerin und ihre Tätigkeiten im Rahmen der Hospizarbeit.

Vorher arbeitete Frau Reuleke als Krankenschwester im Bereich der Krebsbehandlung. Jedoch fand sie es zum Teil unangemessen und unwürdig, unter welchen Umständen Patienten dort verstorben sind. Nun arbeitet sie seit der Gründung im Hospiz.



Uns wurde über die Arbeitszeiten und Aufgaben im Hospiz erzählt. Es gibt keinen festen Tagesablauf und die Pflegerinnen und Pfleger sind arbeiten in Zivilkleidung.

Die Gäste im Hospiz sind todkrank. Dementsprechend werden sie nur palliativ behandelt. Oft wird den Gäste Morphin verabreicht, um die Schmerzen zu lindern. Öle werden benutzt, um den Gästen weitere Schmerzen und Ängste zu nehmen.

Ziel des Hospizes ist es, die Lebensqualität der Sterbenden zu erhalten und nach Möglichkeit sogar zu verbessern. Die Gäste werden hierfür nicht wie Patienten behandelt, sondern in eine Gemeinschaft aufgenommen. Sie können frei entscheiden was sie tun möchten. Oft sind für die Gäste Kleinigkeiten, wie beispielsweise Duschen ein Traum.

Für die Gäste ist das Hospiz kostenfrei und auch Angehörige können mit einziehen. Sogar die Zimmer können frei eingerichtet werden. Die Gäste können eigene Bilder, Regale oder den eigenen Fernseher mitbringen.

Die Tode kommen, trotz Vorhersage, immer plötzlich. „Oft können Gäste nicht sterben, wenn deren Kinder oder Enkel dabei sind.“, so Eva Reuleke. Wenn ein Gast stirbt, wird eine Holzscheibe an die Tür gehängt. Zudem werden noch eine Laterne und eine Blume dazugestellt.

Der Besuch brachte uns einen Einblick in die Hospizarbeit und die damit verbundene
Verantwortung. Zudem wurde uns gezeigt, dass das Hospiz kein Ort der Trauer ist, sondern ein Ort der Freude und - in der Tat - auch ein Ort des Lebens.

Robert Brix und Simon Sobisch, Klasse 9.2

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