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Auch von der Internationalen Raumstation (ISS) ist ein Silvesterfeuerwerk auf der Erde erkennbar! Frank Fischer vom DLR_School_Lab Braunschweig nimmt bei seinem Vortrag die Schüler:innen mit in den Weltraum.

Erst im vergangenen November war Herr Frank Fischer der Leiter des Schülerlabors DLR_School_Lab Braunschweig unser Gast. Warum denn nun schon wieder? Eine Antwort konnte man am 16. bis 17. Februar auf unserem Schulhof erahnen: der DLR Spacebuzz one, eine Raketennachbildung auf einem LKW-Sattelschlepper. Diese Rakete ermöglichte simulierte Flüge in den Weltraum. Allerdings waren die Flüge nur für die Schüler:innen der Jahrgänge 5 und 6 vorgesehen. Damit aber auch andere Jahrgangstufen etwas Erfahrbares zum Themen Weltraums mitnehmen konnten, bot sich der Vortrag „Mission ISS“ von Frank Fischer an. Doch bevor er vors Mikrophon trat, war aus den Lautsprechern folgender Song vernehmbar:

Gründlich durchgecheckt steht sie da
Und wartet auf den Start, alles klar
Experten streiten sich um ein paar Daten
Die Crew hat dann noch ein paar Fragen, doch
Der Countdown läuft…

Mit dem bekannten Song von Peter Schilling „Major Tom (Völlig losgelöst)“ wurden die Schüler:innen mitgenommen in einen Ausflug ins All.

In ca. 400 Km Höhe umkreist die ISS unsere Erde, alle 90 Minuten einmal, das sind im Summe 16 Umrundungen am Tag. Die ISS-Astronauten erleben in ihrem „Zuhause“, welches so groß ist wie etwa ein Fußballfeld, an einem Tag wiederholte Sonnenauf- und -untergänge. Ein normaler Tag in der Schwerelosigkeit umfasst ca. 10 Std. Arbeit und für Schlaf sind 8 Std. vorgesehen. Der Tagesablauf ist strukturiert und bietet neben z.B. Forschungs-, Instandsetzungsaufgaben, Mahlzeiten sowie Sport, aber kaum Freizeit. Fischer führte aus, was ein Leben in Abwesenheit von der Erdanziehung bedeutet, denn er selbst hat es durch sogenannte Parabelflüge am eigenen Leib erfahren dürfen. Die Schüler:innen folgten gespannt seinen Worten. Ein Gefühl wie beim Tauchen unter Wasser, der eigene Körper lässt sich mit wenig Impulskraft bewegen. Dadurch lassen sich mit Leichtigkeit in der ISS Rollen und weitere Kunststückchen absolvieren, wie Eindrucksvoll im Video zu sehen war. Wenn Arbeiten in der Raumstation durchgeführt werden, können Gegenstände wie Werkzeuge einfach „in der Luft“ geparkt werden, sie fallen ja nicht zu Boden. Doch auf diese Weise verschwinden immer wieder kleinere Dinge, die einfach vom Ort des Geschehens davonschweben.  Doch meist gibt es doch ein Wiedersehen mit den vermissten Stücken, die sich Richtung des Ansaugstutzens der Belüftungsanlage bewegen und dort eingesammelt werden können.

Die Internationale Raumstation ist nicht nur ein Wunder der Ingenieurskünste, sondern auch ein Werk nationenübergreifender Kooperation und Zusammenarbeit. Bislang beheimatete sie im Wechsel 300 Astronaut:innen aus 23 Nationen.

Unsere Schüler:innen brachten sich mit interessanten Fragen ein, die das Leben der Astronauten, diesbezügliche Ausbildungswege, aber auch die Aussicht von „oben“ auf die Erde betrafen.  So ist der Blick auf unsere Erde schon sehr beeindruckend. In einem scheinbar „alltäglichen Bild“ zeigt sich der blaue Planet als die Quelle unserer Existenz. Bei einem genaueren Hinsehen sieht man mehr: beispielsweise Wolken, die Atmosphäre, Kontinente, Landschaften und auch Spuren von uns Menschen. Diese sind leider nicht immer so imposant wie ein Silvesterfeuerwerk…

Nach der Reise in den Weltraum landete Fischer die Mission ISS wieder sicher, ganz im Gegensatz zu Major Tom, der zur Erde nicht mehr zurückkehren sollte.

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