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Der inspirierende Vortrag von Frank Fischer vom DLR_School_Lab Braunschweig zieht unsere Schüler:innen in den Bann

Auf der Leinwand vergrößert sich ein Feuerschweif, weitere kommen hinzu und aus den Boxen dröhnt ein mächtiges Donnern von Triebwerken. Eine Rakete erhebt sich erhaben aus der Startrampe und steigt in den Himmel auf.

Wie schon einst das Apollo-Programm - in den 1960er bis 70er Jahren - verfolgt das aktuelle Artemis-Programm wieder das Ziel Astronauten auf dem Mond zu landen, darunter erstmalig eine Frau. Beim derzeitigen bemannten Raumfahrtprojekt kooperieren die NASA  mit internationalen Partnern, wie beispielsweise der europäischen Raumfahrtagentur ESA. Deutschland spielt dabei auf zwei Ebenen eine wichtige Rolle, denn zum einen wird ein zentrales Bauteil des Orion-Raumschiffs in Bremen gefertigt und zum anderen soll aus unserem Land ein Astronaut bei einer Mondmission dabei sein.

In unserer Mensa haben am 20. November 120 Schüler:innen Platz genommen, vorwiegend aus den Jahrgängen 7 bis 13. Es ist schon beeindruckend, wie die Zuhörer:innen auf den Vortrag „Mondfieber – Artemis und der weltweite Aufbruch zum Mond“ fokussiert sind. Frank Fischer führt eloquent und fachkundig durch den Vortrag, streut Videos und Erfahrungsberichte ein, denn er war selbst bei Raketenstarts vor Ort und schildert seine Eindrücke aus erster Hand. Der Leiter des Schülerlabors ist mit seinem DLR_School_Lab am Standort Braunschweig für uns ein wichtiger Kooperationspartner. Die Zusammenarbeit besteht bereits seit über 10 Jahren, in jedem Jahr besuchen zahlreiche Klassen aus verschiedenen Jahrgängen diese Institution. Dort werden den Heranwachsenden die Forschungsgebiete des DLR-Standortes in Braunschweig altersgemäß nahegebracht.

Doch was will der Mensch auf dem Mond? Er bietet ein Pool an Chancen, neben neuen Erkenntnissen zu unserem Planeten, dem Sonnensystem und möglichen „Schätzen“ wie beispielsweise Wasser in Eisform. Außerdem möchte der Mensch sich im Weltraum „etablieren“, blickt schon Richtung Mars und benötigt dazu eine Basis, der Mond bietet sich dafür an. Der Vortrag neigt sich dem Ende engegen, aber vorab ist Raum für die Fragen aus der Schülerschaft. Einige bringen einen wichtigen Aspekt ein, wenn viele Menschen Richtung Mond und später zum Mars streben, „Wem gehört dieses Land eigentlich?“ Ein anderer Schüler nahm diese Frage direkt auf und erklärte: „Aber sind wir dann nicht alle Marsianer?“ Ein guter Gedanke, der uns Menschen wieder verbinden könnte: im Weltraum sind wir als Menschen doch alle gleich und müssen zwischen uns keine Grenzen ziehen.

Das wäre ein gutes Motto, wenn Raketen wieder donnernd in den Weltraum aufsteigen…

 

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